Dixi - Sorgenkind



Geschlecht: weiblich
Kastriert: Ja
Jahrgang: ca. 2002
Im Schnurrli seit: 04.11.2017
Im Schnurrli weil: Halterin fand, dass es für Dixi draussen zu gefährlich sei, da sie taub sei
Handicaps: fast taub, Arthrose, Gelenkbeschwerden
Krankheiten: Schilddrüsenüberfunktion
Medikamente: Ja: 2 x täglich 1 Tablette Felimazole, bei Bedarf: Schmerzmedikament

Ich bin Dixi und habe im Katzengnadenhof Schnurrli in Sternenberg einen Unterschlupf gefunden. Meine vorherige Besitzerin meinte, ich sei ein ehemaliges verwildertes Büsi, werde langsam taub und so seis zu gefährlich für mich draussen.

Schnell stellte sich jedoch heraus, dass an mir so rein gar überhaupt nichts Wildes (mehr) ist. Ich bin einfach schon recht betagt und langsam. Zudem war ich in keinem guten Gesundheitszustand als ich ankam. Ich musste gleich zum Tierarzt und wurde von oben bis unten durchgecheckt.

Da stellte sich heraus, dass ich Schmerzen in den Gelenken habe aber was noch schlimmer war, ist die nie behandelte Schilddrüsenüberfunktion. Dagegen bekomme ich nun Medikamente und es geht mir schon viel besser. Diese brauche ich aber lebenslang, damit es mir noch möglichst lange gut geht. Je nachdem wie fest meine Gelenke weh tun, helfen mir auch Schmerzmittel.

Ich bin freundlich zu Menschen und auch all den anderen vielen Katzen. Aber man merkt mir an, dass mir der grosse Katzengnadenhof etwas zu viel ist, bei so vielen Artgenossen bin ich gestresst. Am liebsten sitze ich in einer Schachtel oder einem Körbchen und verschlafe den halben Tag. In meinem Alter mag man es auch nicht mehr hektisch oder laut.

Ich hole mir meine Streicheleinheiten ganz gezielt und gehe dann aber auch wieder, wenn ich genug habe. Auch den ganzen Tag Schmusen mag ich nicht mehr, da teile ich mir den Tag lieber in Schmuse-Fress-Schlaf-Einheiten ein, dann bin ich glücklich.

Seit ich im Katzengnadenhof bin und Medikamente bekomme, ging es mir schon viel, viel besser. Doch plötzlich konnte ich keinen Kot mehr absetzen und hatte furchtbare Bauchkrämpfe. Ich war seither oft beim Tierarzt und es scheint, als wenn es ein neurologisches Problem, verursacht durch meine Rückenschmerzen ist. Aktuell werde ich noch weiter medizinisch abgeklärt und behandelt.

Ich bekomme nun auch täglich Bauchmassagen - welche ich sehr liebe - ab und zu kann ich von alleine Kot absetzen und dann freuen sich alle riesig. Aber es ist momentan ein Auf und Ab mit mir. Eigentlich vermisse ich ein eigenes Zuhause, in welchem man sich um mich kümmert, mein Bäuchlein massiert und mich verwöhnt. In einem neuen Daheim könnte man auch den Kotabsatz viel, viel besser kontrollieren, denn momentan muss ich getrennt von den anderen Katzen leben, da man sonst nicht kontrollieren kann, ob ich 'Gross' gemacht habe oder nicht.

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